Aerosole

Klimatisch gesehen sind Aerosole die Gegenspieler der Treibhausgase. Sie befinden sich in bodennahen Luftschichten, wo sie eine kühlende Wirkung haben. Aerosole entstehen durch natürliche Vorgänge und durch menschliches Verschulden. Natürliche Ursachen sind zum Beispiel Vulkanausbrüche und Sandstürme in der Wüste, die Verbrennung von fossilen Brennstoffen und Biomasse sind hingegen menschliches Verschulden. Im Gegensatz zu den Treibhausgasen wirken Aerosole anders auf den „Strahlungshaushalt der Atmosphäre“, sie erwärmen die Erde nicht, sondern reflektieren die Solarstrahlung und absorbiert sie zum Teil.

Ohne Aerosole wäre die globale Erwärmung schon deutlich weiter fortgeschritten. Weiterhin beeinflussen sie das Reflexionsvermögen des Erdbodens. Zum Beispiel setzen sich Kohlenstoffpartikel auf Eis- und Schneeoberflächen, dort wird dann das Sonnenlicht absorbiert und die Eis- und Schneeoberfläche fängt an zu schmelzen. Die Eisfläche schmilzt bis der Erdboden zu sehen ist, dadurch wird die Reflexion verringert und die Atmosphäre wird wärmer. Allerdings sind Aerosole noch nicht weitläufig auf dem Gebiet Klimawandel erforscht.