Joint Implementation

Joint Implementation bedeutet Gemeinschaftsreduktion und ist einer der flexiblen Mechanismen im Kyoto-Protokoll um die Schadstoffemissionen zu senken. Wenn ein Annex-B-Staat (z.B. Deutschland) in einem Annex-B-Staat (z.B. Frankreich) Maßnahmen zur Reduzierung von Schadstoffen durchführt, wird es trotzdem im eigenen Land gutgeschrieben (hier also Deutschland).

Denn es ist zweitrangig, wo die Schadstoffe reduziert werden, es ist wichtig, dass sie reduziert werden. Wenn ein Annex-B-Staat in ein Land investiert, dass nicht im Annex aufgeführt wird, stehen ihm zusätzliche Emissionsrechte zu, welches nach dem CDM (Clean Development Mechanism) zugeteilt wird.