Aktiver Klimaschutz - denn es ist fünf vor zwölf!

Der neue Klimabericht der WNO macht es deutlich. Die Erderwärmung wirkt sich bereits global durch immer mehr heftigere Wetterextreme aus. Wird der Klimawandel nicht gestoppt, dann folgen auf Dürren und Überschwemmungen Nahrungsmittelknappheiten und verheerende Umweltschäden. Während der Klimaschutz bei den UN Klimakonferenzen der Länder nur schleppend voran geht, nehmen immer mehr Städte und Gemeinden den Schutz des Klimas vor der eigenen Haustür selbst in die Hand. Um die Erderwärmung zu stoppen, ist vor allen die Senkung des Co² Ausstoßes notwendig. Jeder Einzelne kann dafür etwas tun.

CO² Ausstoß stoppen

Durch die Verbrennung von fossilen Rohstoffen wie Kohle und Erdöl wird viel CO² freigesetzt. Deshalb hat sich Deutschland zum Ziel gesetzt, den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Bis 2020 sollen 35 Prozent des Strom und bis 2050 sogar 80 Prozent des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Grüner Strom wird durch:

gewonnen. Photovoltaik, Windräder und Wasserturbinen erzeugen Strom, ohne dass dazu fossile Brennstoffe benötigt werden. Zudem stehen die Energiequellen in unbegrenzter Menge zur Verfügung. Besonders Sonne und Wind lassen sich von einzelnen Bürgern und gemeinschaftlichen Initiativen zum Klimaschutz nutzen.

Photovoltaikanlagen

Eine Photovoltaikanlage kann jeder Hausbesitzer auf sein Dach montieren lassen. Die Photovoltaikmodule wandeln UV-Strahlung in elektrischen Strom um. Mit dem erzeugten Strom lässt sich nicht nur der eigene Bedarf decken. Er wird durch die EEG-Umlage zu einem fest vereinbarten Satz in das öffentliche Netz eingespeist und dient somit zur Refinanzierung der Solaranlage. Städte und Gemeinden haben die Möglichkeit, Photovoltaik auf die Dächer gemeindlicher Einrichtungen zu montieren. Unter bestimmten Voraussetzungen wird die Errichtung von Photovoltaikanlagen vom Staat gefördert.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in dem Artikel unter http://www.nevanews.com/klimaschutz-am-runden-tisch/.

Windkraftanlagen

Der Bau von Windrädern lässt sich von Gemeinden auch in Eigenregie realisieren. Bereits sieben Windräder erzeugen eine Leistung von rund 12 Megawatt. Pro Jahr ergibt das eine Gesamtleistung von 12 Millionen Kilowatt Strom. Bei einem Bürgerwindpark investieren die Bürger in den Bau von Windrädern. Das ist mittels einer Kommanditgesellschaft möglich. Bürger und Gemeinden als Investoren können so kräftig am Stromgeschäft mitverdienen. Wichtig ist es, alle Bürger bei einem Vorhaben zum Klimaschutz mit ins Boot zu holen. Ein runder Tisch, an dem alle Vor- und Nachteile besprochen werden, dient zur Information.

Auch Sie können zum Klimaschutz beitragen indem Sie