Ökologisches und Energieeffizientes Bauen

Die privaten Haushalte in Deutschland gehören zu den größten Energieverbrauchern. Somit liegt es nahe, dass hier die erfolgreichsten Maßnahmen zur Abschwächung des Klimawandels getroffen werden können. Wer sich heute für den Erwerb oder den Bau einer Immobilie entscheidet, der sollte vorher einige Weichen stellen, um energieeffizient und Umweltfreundlich zu bauen. Ein Hausbauer hat dabei eine Reihe von Möglichkeiten nachhaltig zu bauen.

Die Wahl der richtigen Materialien beim Bau

Ökologisches Bauen beginnt schon bei der Entscheidung für den Haustyp. Wer sein Haus mit überwiegend nachwachsenden Rohstoffen baut, der schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen spart er Energie, die sonst bei herkömmlichen Baustoffen zur Produktion aufgebracht werden muss, zum anderen isolieren nachwachsende Rohstoffe bereits das Haus und sorgen so für eine bessere Energiebilanz. Einen guten Kompromiss bietet ein Fertighaus, bei dem der Fertigungsprozess bereits optimiert ist und gleichzeitig aber auch die Nutzung nachwachsender Rohstoffe eine Rolle spielt.

Die Nutzung erneuerbarer Energien bei der Energiegewinnung

Beim Hausbau sollte ebenfalls frühzeitig darüber nachgedacht werden, in welcher Form regenerative Energien genutzt werden sollen. In Vordergrund – weil mittlerweile auf einer Vielzahl von Dächern zu sehen – ist die Nutzung von Sonnenenergie. Dabei kann entweder über eine solarthermische Anlage Warmwasser zum Duschen und Kochen oder auch zur Heizungsunterstützung gewonnen werden. Zum anderen kann die Sonne auch elektrischen Strom über eine Photovoltaik-Anlage produzieren. Dieser wird dann selbst genutzt und nur der überschüssige Strom wird in das öffentliche Netz abgegeben. Daneben gibt es aber auch noch die Möglichkeit Biomasseheizungsanlagen zu nutzen. Darunter werden primär Heizungsanlagen verstanden, die mit Holz heizen. Das Spektrum reicht dabei von Holzpellets über Holzschnitzel bis hin zu Heizungsanlagen, die über einen Kaminofen betrieben werden.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in dem Artikel unter http://www.news-24.org/umweltfreundlich-und-wirtschaftlich---oekologisches-bauen-wird-immer-populaerer/

Effizienzhäuser werden vom Staat gefördert

Wer sich für den Bau eines Niedrigenergiehauses entscheidet, erhält über die KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) kostengünstige Darlehen. Voraussetzung ist allerdings, dass Ökohäuser nachweislich Energieeffizient gebaut wurden. Dabei unterstützt die KFW nicht nur den Bau an sich, sondern gibt auch Darlehen für die Errichtung von Sonnenkollektoren, PV-Anlagen oder Heizungsanlagen. Aber auch Besitzer von Bestandimmobilien werden gefördert und können Darlehen für Heizungsanlagen oder Solar-Anlagen beantragen. Zwar sind die Investitionskosten im Vergleich zum konventionellen Bauen etwas höher, durch die Energieeinsparung rechnen sich die Investitionen aber langfristig.